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10 Dinge, die ich von Roger Federer in den letzten 15 Jahren gelernt habe

Frederic Chopin summt durch mein Ohr. Der Erkältungstee dampft vor sich hin. Zeit, das aufzuschreiben, was Roger Federer in seiner grandiosen Karriere lehrte, ohne das er dies beabsichtigte.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie mein früherer Trainer und Freund Philipp das Match von Roger Federer gegen Hicham Arazi im Jahre 2002 bei den French Open kommentierte. Ich saß gebannt vor dem Fernseher in unserem Clubheim in Fröndenberg. Ich bemerkte nicht, dass Philipp hinter mir stand. Nachdem Federer den ersten und anschließend auch den zweiten Satz verlor, sagte Philipp:

Federer wird alles gewinnen, was es zu gewinnen gibt!

Einige der Anwesenden verdrehten die Blicke. Andere grinsten. Philipp blieb ernst.

Wahrscheinlich ist sein Einfluss mit ein Grund dafür, warum ich seitdem für so gut wie jedes wichtige Match von Federer Urlaub nehme, den Wecker stelle und bereits mindestens zehn Liter an Angst- und Nervositätsschweiß abgelassen habe.

Roger Federer verkörpert das, was jeder Clubspieler gerne sein würde. Das, was Clubspieler sich als perfekt vorstellen, lebt Federer auf dem Platz. Und das auf eine Art, die es jedem ermöglicht, sich mit ihm verbunden zu fühlen.

Der, der noch gegen Richard Fromberg, Jan Siemerink und meine persönliche Legende Guillaume Raoux spielte, serviert auch 16 Jahre später alle NextGen-Stars ab, die zuvor die geschlagen haben, die Roger Federer geschlagen haben. Jegliche Debatten darüber, wer der beste Tennisspieler aller Zeiten ist, gründen auf Sympathie für einen anderen Anwärter auf diesen Titel. Die Logik und die Fakten beantworten diese Frage eindeutig. Björn Borg spielte den Ball mit viel Topspin halbhoch über das Netz, machte kaum Fehler, spielte alles zurück und konnte Niederlagen sowie Rückschläge kaum ertragen. Na, zwickt es im Köpfchen? Hätte er die Wahl zwischen Federer und dem natürlich großartigen Nadal, würde er aus Sympathie und Verbundenheit den Stier aus Manacor wählen.

Neben der grandiosen Technik, dem Spielwitz und dem Verständnis des Sports, haben Roger Federer aber noch andere Fähigkeiten ausgezeichnet. Fähigkeiten, über die die weltweite Presse weniger schreibt, die dir und mir aber auch viel mit auf unseren Weg geben können.

Kann man von einem Mensch, der eine Ehe führt, eine einzigartige Karriere vorzuweisen hat, vier Kinder um sich weiß und einfach glücklich wirkt nicht noch viel mehr lernen, als eine Vorhand Inside-Out?

Ich denke: ja, auf jeden Fall.

#1 Tu es für den Spaß, nicht für den Erfolg

Unzählige Male wurde Federer gefragt, warum er überhaupt noch Tennis spiele und wieso er sich nicht zur Ruhe setzt, eine Akademie für junge Spieler eröffnet und das Leben genießt. Seine simple sowie verblüffende Antwort war stets, dass es ihm einfach Spaß mache auf dem Platz zu stehen und sich dem Wettbewerb zu stellen.

Vieles im Leben tut man, weil man sich etwas davon verspricht, wenn man ein bestimmtes Ziel erreicht hat oder “Erfolg” hat. Das Erreichen eines Zieles ist aber nie so befriedigend, wie man es sich vorstellt. Quält man sich zu einem Ziel mit Dingen, die einem keinen Spaß machen und die man eigentlich gar nicht tun will, ist dies verschwendete Lebenszeit.

Sein Bestes kann man nur in den Dingen geben, die einem wirklich Spaß machen und die bei der reinen Ausübung dieser Tätigkeit ein Gefühl des Glücks und schlicht Spaß bringen.

Schöne Grüße an Bernard Tomic an dieser Stelle 😉

Erfüllung bringen Roger Federer nicht die Millionen auf dem Konto oder die Pokale, die er nach der Siegerehrung eh wieder abgeben muss. Erfüllung, so scheint es, bringt ihm das einfache auf dem Platz stehen und der Spaß daran, seinem Gegner einen Tweener kurz-cross um die Füße zu wickeln.

#2 Denke immer nur an den nächsten Tag

Wenn man drei Wochen seine Wohnung nicht aufgeräumt hat, sich dann dem Chaos stellt und aufzählt, was man alles erledigen muss, raubt dies einem Kraft und Mut.

Würde Roger Federer vor einer Saison darüber nachdenken, was er alles leisten und tun muss in dieser Saison, dann würde ihn dies nicht nur mental blockieren. Auch bei leichten Auslosungen bei Grand-Slam-Turnieren sprach er immer davon, dass das erstmal alles, Runde für Runde, gespielt werden muss. Wenn Journalisten bereits ein Finale zwischen ihm und Nadal auf die Titelblätter der Klatschpresse prophezeiten, blieb der Schweizer buddhistisch ruhig.

Er wusste, dass jeder Gedanke an ein mögliches Finale gegen seinen ärgsten Widersacher nur mehr Probleme zur Folge hätte. Roger Federer denkt von Runde zu Runde, von Training zu Training, von Satz zu Satz, von Punkt zu Punkt.

Wenn du ein großes Ziel in deinem Leben verfolgst, nimm dir diese Mentalität an und lasse sie nicht mehr los. Denke an die nächsten wichtigen Schritte, die du zu erledigen hast – und zwar heute und jetzt. Nicht morgen, nicht nächste Woche und auch nicht in zwei Wochen. Du willst in diesem Sommer Clubmeister deines Vereins werden? Überlege nicht, gegen wen du alles spielen musst, sondern fange heute an deine größte Schwäche auf dem Platz zu trainieren und höre nicht damit auf, bis sie nicht mehr deine größte Schwäche ist.

#3 Emotionen sind Feinde, keine Freunde

Roger Federer war früher ein kleiner Hitzkopf auf dem Platz. Bis man ihm eine Aufnahme seines Verhaltens zeigte – dann war damit Schluss.

Natürlich gibt es das “Chum jetze!”. Natürlich gibt es Regungen. Aber nie, niemals, haben die Emotionen Roger Federer in den letzen 15 Jahren auf einem Tennisplatz kontrolliert. Stets war er es, der seine Emotionen im Griff hatte. Dies ermöglichte ihm eine Stärke bei den Big-Points, die vielleicht nur noch Rafael Nadal und zeitweise Novak Djokovic erreichten. Diese Kontrolle war ein Grund dafür, warum er eine solch konstante Karriere auf die Tennisplätze dieser Welt zaubern konnte.

Wenn du nur noch aus Emotionen heraus handelst, raubst du dir selbst dein Potenzial. Dies ist wie das Teufelchen, welches dann die Kontrolle über dein Handeln nimmt. Du musst auf dem Platz sowie im Leben in der Lage sein, dieses Teufelchen jederzeit von der Schulter zu schnipsen und die Ruhe zu bewahren. Nur dann sind ein klarer Geist und kluge Entscheidungen möglich.

Würde sich Roger Federer nach einem verlorenen Satz gegen einen absoluten Underdog verrückt machen? Natürlich nicht. Er bleibt ruhig, sucht nach Lösungen und versucht diese Lösungen bestmöglich zu spielen.

#4 Vertraue dir selbst

Selbstvertrauen und Arroganz stoßen sich ab. Es sind zwei vollkommen verschiedene Eigenschaften. Arroganz ist nach außen gespieltes Selbstvertrauen. Selbstvertrauen ist innere Stärke, die nichts nach außen spielen muss, sondern das sichere Netz für Rückschläge ist.

Vor dem Finale der Australian Open 2017 gegen Rafael Nadal war sich Roger Federer sicher, dass er gewinnen wird.

Dies ist Selbstvertrauen – keine Arroganz.

Wie kam er dazu? Im Laufe des Turniers hatte sich sein Selbstvertrauen unbezwingbar gemacht. Er hatte komplizierte Matches gewonnen, gut gespielt und all das, was er für einen Sieg gegen Nadal brauchte, im Turnierverlauf bereits gespielt. Früh genommene Rückhände, gute Aufschläge, Full-Power von der Grundlinie.

Er hat sich im Finale selbst vertraut – und gewonnen.

Du und ich, auch wir haben bestimmte Fähigkeiten, die andere so nicht haben. Nur fällt es uns manchmal schwer, diesen Fähigkeiten zu vertrauen. Es hilft die Zweifel aus der Tennistasche zu schmeißen, den Blick auf die Fakten zu legen und sich einfach mal zu sagen:

Jup, das kann ich, das weiß ich. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass dies funktionieren wird.

Dies ist eine wesentlich bessere mentale Grundlage, als sich selbst mit Zweifeln zu ohrfeigen.

Stell dir vor, Roger hätte vor besagtem Finale bei Mirka im Arm gelegen und gesagt:

Schatz, der Rafa, der guckt immer so böse rüber, wenn er mir eine Vorhand um die Ohren gehauen hat. Und vor dem Spiel hampelt er in der Kabine schon wie ein Psychopath vor der Gerichtsverhandlung herum. Ich hab Angst.

Pah.

Natürlich dachte er kein Stück in solch eine zerstörerische Richtung. Es wäre für Federer unmöglich gewesen mit einer solchen Einstellung gegen Nadal in diesem Endspiel zu gewinnen.

Vertraue dir selbst. Besonders dann, wenn es niemand anderes tut.

#5 Sei nicht ZU nett

Es immer allen recht machen zu wollen führt dahin, dass du es keinem Recht machst und du selbst dabei auf der Strecke bleibst.

Roger Federer ist natürlich ein netter Kerl, aber er weiß sich durchzusetzen und tut nie etwas, was er hasst. Wenn ihm in einer Pressekonferenz die Frage eines Journalisten quer kommt, schaltet er in den “Fuck-off-Modus”.

Als das Hawk-Eye eingeführt wurde war es Federer, der sich diesem selbst bei klaren Entscheidungen bediente, einfach weil ihm das Ding nicht geheuer war. Sein Blick und seine Körpersprache auf dem Platz wirken unnahbar und teilweise finster. Besonders sein Blick wirkt oft verdammt ernst und düster. Vergleicht man seinen Gesichtsausdruck aus einem Match, mit dem aus einer Siegerehrung, könnte man meinen zwei unterschiedliche Menschen zu erleben.

Und dies wirkt auf die Gegner. Nie weiß der Gegenüber, was in Rogers Kopf vorgeht. Nie weiß man um seine mentale Verfassung. Roger Federer ist auf dem Tennisplatz alles andere als nett.

Lass dir nicht alles gefallen. Auf dem Platz und im Alltag. Es drängelt sich jemand an der 24-Meter-Schlange an der Supermarktkasse einfach vor? Kämpfe für deinen Platz und beschütze ihn. Du wirst auf dem Tennisplatz ebenfalls kämpfen müssen. Lenkst du deinen Fokus darauf es ja jedem Recht zu machen, wirst du verlieren.

Dein Trainer hat dir vor dem Match gesagt, du sollst schön und aggressiv spielen? Du merkst dann im Match aber, dass dies nicht funktioniert? Dann spiele nur noch hohe Bälle und Stopps. Wenn dies dich zum Erfolg führt, tu es. Du musst es nicht deinem Trainer recht machen.

#6 Nimm Rat von denen an, die es besser wissen als du selbst

Man könnte annehmen, dass Roger Federer aufgrund seiner Erfolge in einer Position ist, alles besser zu wissen. Das ist in bestimmten Bereichen auch so, aber nicht in allen. Eine der meiner Meinung nach wichtigsten Fähigkeiten, die Federer zu dem gemacht haben der er heute ist, ist die Fähigkeit sich belehren zu lassen.

Als Federer begann permanent gegen Novak Djokovic und andere Spieler zu verlieren, machte er sich natürlich Gedanken darüber. Es fiel auf, dass er sehr viele Bälle nur noch mit dem Rahmen spielte. Dies erhöhte die Anzahl der leichten Fehler und war ausschlaggebend für viele Niederlagen.

Die Rufe nach einem größeren Schlägerkopf wurden immer lauter.

Und obwohl Federer mit seinem kleinen Schlägerkopf alles gewann, sperrte er sein Ego in einen Wandschrank, schloss diesen ab und wählte ein Schlägermodell mit einer größeren Fläche.

Klar, das ist nicht der Hauptgrund für seine anschließenden Erfolge. Dennoch zeigte dieses Manöver, dass er sich belehren lässt. Nicht nur von anderen Menschen, sondern auch von Tatsachen.

Aber auch von anderen Menschen nimmt Federer Rat und deren Lehren an. Pierre Paganini ist ein Name, den manche vielleicht nicht kennen. Doch ist gerade dieser Mann dafür verantwortlich, dass Roger Federer sich mit 36 Jahren besser auf dem Platz bewegt als viele Spieler mit 23 Jahren.

Federer wird nicht müde zu betonen, dass er Paganini blind vertraue und alles mache, was dieser von ihm verlange. Er stellt sich nicht hin und sagt, dass diese oder jene Übung ja Quark sei und das er als bester Tennisspieler es ja wissen müsse.

Ob du im Beruf der Geschäftsführer bist, in deiner Mannschaft der beste Spieler oder im Fitnessstudio die größte Kante: sei dir niemals zu schade, Rat von anderen anzunehmen. Du kannst immer dazulernen.

Der, der denkt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

#7 Niederlagen sind die besten Lehrer

Das Wort Niederlage in Verbindung mit Roger Federer und lernen klingt wie ein Rapsong von 21 Savage rückwärts gespielt, oder? 😉

Verrückt klingt es, aber genau in diesen verrückten Dingen steckt das beste Lernmaterial. Wann immer Federer mit Niederlagen und Rückschlägen zu tun hatte, hat er diese als Lehrer gesehen. Aus jedem Tief kam er stärker und besser zurück.

Für viele Clubspieler sind Niederlagen lästige Dinge, die schnell abgehakt werden. Tatsächlich ist ein gut gemeinter Rat vieler Trainer, Niederlagen einfach zu vergessen.

Das ist falsch.

Aus einem 6:1 und 6:1 Erfolg lässt sich wenig lernen. Aus einem 0:6 und 0:6 hingegen sehr viel.

Als Rafael Nadal ihn mit dem Topspin auf die Rückhand jahrelang als Verlierer unter die Dusche verwies, begann Federer sich diesem Rätsel anzunehmen. Er schluckte all den Frust und die Wut herunter und analysierte, warum er immer wieder gegen den Spanier verlor.

Und es war und ist immer noch eine Geduldsprobe.

Stück für Stück bahnte sich Federer seinen Weg durch das Rätsel. Immer wieder optimierte er sein Spiel, ging mehr ans Netz, optimierte sein Netzspiel, optimierte sein Spiel nah an der Grundlinie.

Er lernte aus den vergangenen Niederlagen und wurde dadurch zu dem Spieler, der jetzt mit 36 Jahren Triumphe feiert, die ihm vor einigen Jahren kein Mensch mehr zugetraut hatte.

Bist du bereit all deine Niederlagen und Fehler nicht persönlich zu nehmen sondern daraus zu lernen? Kannst du dich intensiv mit dir selbst und deinen Schwächen auseinandersetzen, um besser zu werden? Wenn du diese Fähigkeit kultivierst, wirst du dich in sämtlichen Bereichen deines Lebens verbessern.

#8 Erkenne die Leistung anderer an

Niemand kann immer der Beste sein. Uns fällt es oft schwer anderen Respekt für ihre Leistungen zu geben – besonders auf dem Tennisplatz.

Die Bälle waren zu gelb, der Wind zu windig und die Sonne zu hell. Alles war schuld an der Niederlage, außer man selbst oder die Leistung des Gegners.

Roger Federer hatte im Gegensatz zu anderen Profispielern aus Spanien nie ein Problem damit zu sagen: “Er hat heute besser als ich gespielt und verdient gewonnen!”

Es fördert deinen Charakter auch anderen Respekt zu geben und diesen auszusprechen. Es zeigt Größe, wenn du deinem Arbeitskollegen nach einem gelungenen Telefonat im Kundenservice einfach mal sagst:

Ey Jürgen, den Kunden hast du super bedient.

Du reißt dir keine Quersaite aus der Bespannung, wenn du nach einer Niederlage deinem Gegner am Netz nicht einfach nur gratulierst, sondern sagst:

Du hast das Ding verdient gewonnen, du hast wirklich super gespielt. Viel Erfolg für die Zukunft!

Wenn du ein Egoproblem hast, wird diese Fähigkeit dir helfen besser zu werden.

#9 Nur Taten zählen, nicht Worte

Roger Federer ist bescheiden in der Wahl seiner Worte, aber großherzig beim zeigen seiner Taten.

Viele Menschen haben tolle Pläne im Kopf. Sie erzählen, ein Bierglas in der rechten Hand schwingend, von dem perfekten Tennis. Sie scheinen alles zu wissen und zu können. Allerdings nur mit gesprochenen Worten und nicht mit geschlagenen Bällen.

Hast du Federer mal darüber philosophieren hören, wie toll er ist? Oder wie man perfekt Tennis spielt?

Er spricht nicht darüber, er zeigt es. Und das Gezeigte ist das Einzige, was zählt.

Erzähle nicht von deinen Träumen und Visionen, die du als Tennisspieler hast. Du willst deine LK endlich in den einstelligen Bereich verfrachten? Sprich nicht darüber, sondern tu alles was in deiner Macht steht, um dieses Ziel für dich zu erreichen.

Kleine Notiz am Rande: die Meisten interessiert es erst gar nicht, was du erreichen willst, bis du es dann erreicht hast.

#10 Mach immer mehr als deine Konkurrenz

Was schätzt du, wer härter und akribischer trainiert: die Nummer 90 der Weltrangliste oder der Spieler, der 20 Grand-Slam-Titel gewonnen hat, Multimillionär ist und alle Rekorde gebrochen hat, die es zu brechen gab?

Korrekt, die zweite skizzierte Person trainiert härter und akribischer.

Nicht alles ist Zufall und Glück. Auch nicht bei Roger Federer. Wir alle sehen die tollen Erfolge und die grandiosen Winner, die er schlägt. Wir sehen aber nicht die jahrzehntelange Arbeit, die Tag für Tag dahinter steckt. Der Vertrag, den Federer mit sich selbst geschlossen hat, ist knallhart und duldet keine Ausreden.

Federer war und ist ein Arbeiter. Schon immer hat er mehr gemacht, als viele andere Spieler. Und dies ist eine Eigenschaft, die du für dich übernehmen musst.

Du spielst in einer Mannschaft, in der vier andere Spieler noch vor dir stehen? Trainiere mehr als die vier Spieler. Binde zusätzliche Trainingseinheiten in deinen Alltag ein. Geh joggen, mach Liegestütze und Sit Ups, um deinen Oberkörper zu stärken, damit du demnächst schneller aufschlagen kannst. Dehne dich jeden Tag nach dem aufstehen, um flexibler auf dem Platz zu werden. Trink mal zwei Bier weniger am Wochenende. Bestell anstatt einem Döner eine Dönerplatte, bestehend aus Fleisch ohne Soßen und Salat.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die im Ganzen dann den großen Unterschied machen. Bist du in diesen Kleinigkeiten besser als deine Konkurrenz, wirst du die Auswirkungen spüren.

Dies waren 10 Dinge, die ich in den letzten 15 Jahren von Roger Federer gelernt habe. Du siehst, du kannst dir von den großen Spielern wesentlich mehr abschauen, als nur eine Vor- oder Rückhand.

Autor

Marco ist Mentaltrainer und interessiert an allem, was zwischen den Ballwechseln in deinem Kopf abläuft. Wenn er mal nicht schreibt, dann analysiert er auf YouTube alte Matches von Stefan Edberg.

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